Der kleine Fußbad Ratgeber

Die Füße sind des Menschen wichtigstes Gut, denn sie müssen ihn jahrelang tragen. Darum sollten Füße auch immer besonders gepflegt werden, vor allem bei den Personen, die den gesamten Tag auf ihnen stehen und laufen müssen.

Bei einigen Personen bessert sich sogar ihr Gemütszustand, wenn sie ihr abendliches Fußbad hinter sich haben. Damit es aber nicht nur eine einfache Schüssel und etwas Badesalz ist, sollte sich Gedanken über den Kauf von einem Fußbad gemacht werden.

Fußbäder dienen auch nicht nur dazu, die Füße zu erfreuen, sie können durchaus auch bei Fußpilz, angeschwollenen Beinen und zur Entschlackung hilfreich sein. Allerdings gibt es auch Erkrankungen, bei denen ein Fußbad nicht zu empfehlen ist.

Ein Fußbad sollte einer Person immer die Möglichkeit geben zwischen kaltem und warmem Wasser auswählen zu können. Ein kaltes Fußbad wirkt durchblutungsfördernd und bringt den Stoffwechsel in Gange. Personen, die unter einer Blasenentzündung leiden, sollten allerdings kalte Fußbäder meiden.

Wer seine Füße vernünftig pflegen möchte, kommt um ein Fußbad nicht herum und das geht eben am einfachsten mit einem Fußbad-Gerät. Dabei sollte die Wassertemperatur nicht unter 38 Grad liegen und ein Zusatz wirkt noch entspannender. Viele finden ihren Zusatz in ihrer Küche, denn sie nehmen einfach eine Tasse Olivenöl oder Meersalz. Es gibt jedoch eine große Auswahl im Reformhaus oder einer Apotheke. Hier werden in der Regel Minze- und Rosmarinöl empfohlen, denn die wirken nicht nur entspannend, sondern tun auch etwas gegen riechende Bakterien. Ein Fußbad sollte die Länge von 10 Minuten nicht überschreiten, denn danach würde ansonsten die Haut zu stark aufquellen.

Fußbad oder Fußsprudelbad?

Es gibt in dieser Kategorie zwei unterschiedliche Geräte, das sind zum einen die normalen Fußbäder und zum anderen das Fußbad mit Sprudelfunktion. Nun wäre Deutschland nicht Deutschland, wenn es keine Tester gäbe, die auch verschiedene Fußbäder unter ihre Lupe genommen haben.

Mit der Note „ Gut“ wurde ein Gerät der Marke Grundig ausgezeichnet, das rund 5 Kilo wiegt und einen Verbrauch von 390 Watt hat. Als Aufsätze sind im Lieferumfang enthalten ein Bimsstein, eine Bürste und Massagerollen. Als Funktion wird vom Hersteller angegeben, dass das Fußbad speziell für Fußreflexzonenmassagen geeignet ist. Weitere Vorteile bei diesem Gerät sind eine Blue Light Lichtsimulation, eine Temperaturanzeige und rund 400 Massagenoppen am Boden.

Als zweites Gerät wurde eines vom Hersteller Beurer ausgezeichnet. Das verfügt über 400 Watt und hat ein Gewicht von 5,2 Kilo. Es besitzt zudem abnehmbare Massagerollen und ebenfalls Aufsätze zur Fußreflexmassage, zudem bietet der Hersteller drei unterschiedliche Aufsätze zur Pediküre an.

Das Fußbad zeichnet sich durch die einfache Bedienung aus und hat ein Massageunterstützendes Fuß Bett, somit ist auch eine Massage zwischendurch ganz ohne Wasser möglich.

Wofür ist ein Fußbad gut?

Wie schon erwähnt, sind die Füße die Körperteile, die am meisten leisten müssen, darum sollte ihnen auch regelmäßig etwas Gutes gegönnt werden. Wer sich ein Fußbad leisten, möchte, sollte sich gleich für eines mit Sprudeleffekt entscheiden, denn diese Geräte sind mit allerlei Dingen ausgestattet. Durch die zugeschalteten Sprudel wir die Durchblutung der Füße gefördert und die Reflexzonen können auf verschiedene Arten stimuliert werden.

Für die gesamte Gesundheit eines Menschen ist ein Fußbad zu empfehlen, denn es wirkt nicht nur beruhigend, sondern hilft auch, Verspannungen verschwinden zu lassen.

Welche Vorteile bietet ein Fußbad?

Ein Fußbad hat einige Vorteile, denn nicht nur die Füße werden verwöhnt, es kommt auch anderen Körperteilen zugute. Unter anderem kann eine spannungslösende Wirkung bis in den Beckenbereich gefühlt werden und das wirkt zudem auch sehr entspannend auf den gesamten Körper.

Ein Fußbad ist mittlerweile aus dem Bereich der Pediküre nicht mehr wegzudenken, denn es bereitet den ganzen Fuß darauf vor. Hornhaut und dickere Nägel werden sanft durch das Wasser aufgeweicht und sind dann natürlich auch besser zu bearbeiten.

Wer regelmäßig seinen Füßen ein Fußbad gönnt, hat auch weniger mit Pilzen und anderen Fußkrankheiten zu tun. Gegen stark schwitzende Füße gibt es spezielle Zusätze und wird ein Fuß gut durchblutet, ist auch das Verletzungsrisiko geringer.

Besonders der gefürchtete Nagelpilz kann mit einem Fußbad gut unter Kontrolle gebracht werden. Hierzu reicht eine Lösung, die selber angemischt werden kann aus Wasser und normalem Essig oder Apfelessig. Die Füße sollten allerdings bis zu 15 Minuten im Gerät ausharren, denn nur dann ist eine Abtötung des Pilzes garantiert. Natürlich ersetzt ein Fußbad nicht einen Arzt, aber auch er wird dazu raten und eventuell ein noch intensiveres Medikament verschreiben.

Was ein Fußbad alles kann:

  • Es senkt unter anderem den Blutdruck und die Herzfrequenz
  • Es verbessert eine eventuelle Wundheilung
  • Es gibt psychische Entspannung
  • Reduziert den Stress
  • Hat einen positiven Einfluss auf das gesamte vegetative Nervensystem
  • Es verbessert den Zellstoffwechsel

Allerdings gibt es in Sachen Fußbad auch Einschränkungen, denn Menschen, die unter Krampfadern, Venenthrombosen oder einer anderen Durchblutungsstörung leiden, können ein Fußbad nutzen, sollten hierbei aber auf warmes Wasser verzichten.

Worauf ist beim Kauf zu achten?

Das Gerät sollte auf keinen Fall zu laut sein, denn es kann genutzt werden, während Fern gesehen wird. Natürlich unterstützen ein Sprudeleffekt oder eine Massage den Geräuschpegel noch, darum ist beim Kauf unbedingt auf eine niedrige Betriebslautstärke zu achten.

Einige Fußbäder haben eine Heizung eingebaut, andere wiederum haben nur eine beheizbare Fußauflage. Das Modell mit integrierter Heizung ist auf jeden Fall besser und sollte deshalb gewählt werden. Es gibt im Handel auch Fußbäder, die ein besonderes Feature haben, nämlich eine Magnetfeld-Anwendung. Auch wenn diese umstritten ist, sollte es solch ein Gerät sein.

Falls ein Fußbad mit einer Lichtstimulation zu haben ist, sollte zugegriffen werden. Diese hat nämlich einen besonderen Einfluss auf den Blutfluss und ist darum nur von Vorteil. Besonders wichtig ist natürlich der Stromverbrauch, wo sich einige Geräte gesondert unterscheiden. Es ist allerdings auch Fakt, das ein leistungsstarkes Gerät einiges mehr an Strom verbraucht, deshalb sollte sich der Käufer im Vorfeld darüber informieren.

Ein Fußbad wird erst richtig komfortabel, wenn es mit rutschfesten Füßen und einem integrierten Spritzschutz ausgestattet ist. Auch beim Gewicht sollte aufgepasst werden, denn es gibt durchaus Bäder, die weit über 6 Kilogramm wiegen. Gerade für alte Menschen sind diese nicht zu empfehlen, denn ein Fußbad wird kaum sichtbar verstaut werden.

Zu empfehlen sind Geräte der Marken:

  • Medisana
  • Grundig
  • Beurer
  • Sanitas
  • Bosch
  • Ecomed
  • Mesko